Haute Culture goes mobile

Spuren haben sie hinterlassen, die Seminare zum Thema Mobile bei der TLA/ADWH. Obwohl sie ganz frisch aus der Ideenschmiede kommen bzw. gerade erste Probeläufe hinter sich haben.

 

Layout und Theme austauschen

Bemerkt habe ich das sofort, als ich mich vor kurzem daran gesetzt habe, meinen Blog zu aktualisieren bzw. teilweise sogar neu aufzusetzen. Denn als es darum ging, mein bisheriges Layout anzupassen, ist mir schnell der Gedanke gekommen, nach einem „responsive Theme“ zu suchen – einem Layout mit einem Design, das auf mobilen Geräten gut lesbar dargestellt wird.

Gesagt, getan. Es dauerte nicht mal lange, und ich hatte eine Reihe orangefarbener Themes gefunden – ohne die Farbe geht es ja nicht. Natürlich musste ich dann viele davon auf dem Server installieren und in der Vorschau ausprobieren, bevor ich ein passendes gefunden habe. Das Schöne: fast alle meine Wünsche wurden erfüllt.

Schnellzugriff auf ein paar meiner Social Profiles, RSS-Feed oben auf der Seite, Widget mit Info-Box, in die ein Foto von mir passt, eine Slideshow von ausgewählten Artikeln auf der Startseite, gute Lesbarkeit und ganz ordentliche Gliederung. Ein paar Kleinigkeiten muß ich gelegentlich von jemand mit guten HTML-Kenntnissen anpassen lassen, aber das hat Zeit. Und: es ähnelt meinem bisherigen Layout.

 

Struktur ändern im WordPress-Blog

Schon immer fand ich es schwierig, Kategorien zu ersinnen, die passend sind. Denn ich interessiere mich einfach für viel zu viele Dinge, die nicht immer gleichgroße Schnittstellen aufweisen und auch verschiedene Zielgruppen ansprechen. Im Zuge meiner Überlegungen habe ich mich jetzt für die 3 Bereiche entschieden, die mich beruflich interessieren: Coaching, eLearning sowie Bloggen und Schreiben, hier unter „Writing“ zusammengefasst.

Unter diesen drei Stichworten gibt es Unterkategorien, die sich mit der Zeit vielleicht erneut ändern werden. Das hängt davon ab, welche Projekte gerade aktuell und interessant sind und wie ich sie für meine Leser zusammen fassen möchte. Sehr hilfreich übrigens beim Umbau eines bestehenden Blogs: das Plugin WP No Category Base, das die Kategorien aus der Permalink-URL entfernt. So kann man alte Artikel einfach neuen Kategorien zuordnen und sie trotzdem wiederfinden. Bei Aufruf der alten URL von extern findet eine automatische Umleitung auf die neue URL statt. Sehr genial.

 

Ver“schlankt“…

finde ich den Blog jetzt insgesamt. Reduziert auf die Dinge, die mich wirklich interessieren. Und konzentrierter. Denn in Zukunft wird es keine externen Blogs mehr geben, auf denen dies und das zu jenem Projekt und dieser Idee geschrieben wird. Nein, alles kommt hier auf diesen einen Blog, der jetzt auch so heißt wie der Name, unter dem ich vor vier Jahren mit der Freiberuflichkeit begann und den ich für einige meiner sozialen Profile im Web übernommen habe: Haute Culture.

Ich habe auch versucht, die sehr beliebte „Web-Lok“ von Posterous hierher zu importieren, aber das hat leider nicht geklappt. Das Plugin zum Import von Posterous lässt sich installieren, startet dann aber nicht. Schade. Die Web-Lok hat ihren Zweck natürlich erfüllt, aber meine Beobachtungen schienen viele Leute gefesselt zu haben. Vielleicht kann ich mir in Zukunft hin und wieder die Zeit nehmen, neue „Alltagsabenteuer“ hier einzustellen.

 

Auf zu neuen Taten.

Die vergangenen Monate waren zeit- und energieraubend, der Umzug nach Hamburg mit all seinen Tücken und Hürden aber eine Notwendigkeit mit Blick auf die weitere berufliche Entwicklung. Vorübergehend kehrt jetzt ein bisschen Ruhe ein, so daß ich wieder öfter bloggen kann. Da der Job bei der TLA/ADWH aber auf ein Jahr befristet ist, muss ich mich im kommenden Frühjahr erneut umsehen, welcher nächste Schritt meine Kompetenzen erweitert und mir ein interessantes Tätigkeitsgebiet offeriert.

Dieser Blog bleibt, altert mir mir, entwickelt sich. Er ist meine Visitenkarte und meine Zentrale, mein Notizbuch und der Ort, an dem ich laut denke. Da ich täglich vor einem PC sitzen muss, ist die Motivation, viel zu schreiben, manchmal einfach nicht vorhanden. Dann braucht es eher einen Spaziergang oder einen Abend mit Freunden.

Dennoch: dieser Blog stirbt nicht. Hier wird es immer wieder Neues zu lesen geben.