Sketches und Collagen: Ausstellung in Second Life

Am Anfang des Jahres habe ich Google Cardboard ausprobiert und war erneut fasziniert von einem 3D-Erlebnis. In Second Life bin ich seit 2010 – auch aus dem Grund, dass ich sehen wollte, was man in virtuellen Welten so machen kann. Nun stelle ich meine Sketchnotes, Doodles und Collagen dort aus.

Das Festival der Liebe

Das Festival der Liebe (FdL) ist eine kulturelle Institution für die deutsche Second Life-Community, seit Jahren. Es gibt Lesungen, szenisches Theater und Ausstellungen aus dem Bereich der Bildenden Kunst. Manche Künstler programmieren in Second Life (SL) ihre Installationen, andere (wie ich) laden nur ihre Reallife-Arbeiten hoch und drapieren sie so ansprechend wie möglich.

 

Programm & Newbie-Tipps

Thorsten Kueper bloggt regelmäßig über die Programmpunkte, das gesamte Programm findet sich hier. Es geht los am Freitagabend um 21 Uhr. Hinweise für sogenannte „Newbies“ – also Leute, die noch nie in SL waren – finden sich in diesem Blogpost. Es ist leichter, als man denkt, sich einen Tag vorher einen Avatar zuzulegen und dann am Wochenende vom 2. bis zum 4. zu den Veranstaltungen online zu gehen. Traut euch!

 

Meine Ausstellung

Bisherige Doodles, Sketchnotes und neue Collagen habe ich auf einem Gastareal im Kreativdorf arrangiert. Am Sonntag um 17 Uhr 30 mache ich eine Führung durch die Ausstellung, aber man kann die Arbeiten schon ab Freitag ansehen. Hier ein Vorgeschmack:

Sonderausstellung ESCAPE

Für die Sonderausstellung „I want to escape“ (Plattform oberhalb des Kreativdorfs), die sich auf das aktuelle Thema der globalen Flüchtlingsbewegungen bezieht, habe ich Bilder aus einer Serie zur Verfügung gestellt, die ich im Mai anfertigte. Zum 70. Jahrestag der Beendigung des 2. Weltkrieges hatte ich mich 14 Tage lang mit dem Thema visuell beschäftigt. Flüchten müssen ist ja nun für Deutsche nichts Unbekanntes im Angesicht unserer Geschichte. Das gesamte Album auf Flickr, die Vorschau auf die Ausstellung in Second Life hier:

 

„Kunst und Freude gehen zusammen, mit kühner Offenheit, hocherhobenem Haupte und bereiter Hand – nichts fürchtend und keine Öffentlichkeit scheuend.“

James McNeill Whistler (1834 – 1903), US-amerikanisch-englischer Maler, Radierer und Graphiker )

You can take my knowledge for free. Not.

Im Rahmen des 93. #EdchatDE wurde mir heute ein Blogstöckchen mit dem Titel „Ist Geiz geil? – Kostenloskultur in der Bildung“ von Anja Lorenz zugeworfen. Ein Thema, das mich schon seit Jahren begleitet in vielerlei Hinsicht.

Was ist ein Blogstöckchen?

Im Vergleich zu einer Blogparade zeichnet sich das Blogstöckchen durch ein enger gefasstes Setting aus:

  • in der Regel gibt es drei bis fünf vorgegebene Fragen
  • das Thema ist vorab enger eingegrenzt
  • man nominiert ein paar Personen und fordert sie direkt zum Beantworten auf
  • die Frist ist etwas kürzer bemessen
  • man darf sich kurz halten

Wer übrigens mal an der freieren Variante Blogparade teilnehmen möchte: hier ist eine aktuelle Übersicht.

Die Fragen

  1. Was waren die letzten 3 Bildungsressourcen (Materialien, Bücher, Kurse, Workshops, Konferenzen, Devices/Hardware…), die Du kostenlos bekommen und verwendet hast?
  2. Und was waren die letzten 3 Bildungsressources, für die Du (oder Dein/e Arbeitgeber/in) Geld ausgegeben hast?
  3. Betrachte diese 6 Punkte und überlege, ob es für Dich einen Unterschied macht, ob Du für etwas im Bildungsbereich Geld investiert hast oder nicht.
  4. Wann gibst Du für etwas Geld aus? Wann sind für Dich kostenlose Bildungressourcen die bessere Lösung?
  5. Hast Du selbst schon OER oder kostenpflichtige Lerninhalte ins Netz gestellt?

Meine (spontanen) Antworten

1. Kostenfreie Bildungsressourcen:

  • a) Vor allem diverse Online-Kurse, darunter MOOCs und Zeichenkurse auf Skillshare und Udemy.
  • Die tollen Online Video-Interviews und -Gesprächsrunden auf ununi.TV.
  • Wikipedia, Blogs und überhaupt alle möglichen Ressourcen aus dem herrlichen Ding namens Internet.
  • ab und an ein Barcamp
  • meine Sketchnote- und Doodler-Community und meine ununi.TV-Community (Online, aber geschlossen, nur für ernsthaft Interessierte, kein Gelaber)

2. Kostenpflichtige Bildungsressourcen:

  • Berufsbegleitende Weiterbildung Coaching (2 Jahre) sowie Supervision für Coaches (1 Jahr).
  • Erste Hilfe-Auffrischung
  • Skillshare fahre ich jetzt im Pay-Modell erstmal für 3 Monate
  • Bücher, Bücher, Bücher. Zum Sketchnoten, Zeichnen, Collage-Technik und Doodeln.

3. + 4.  Spending Money or not?

Die Tendenz ist eindeutig: noch vor ein paar Jahren befand ich langfristige berufsbegleitende (kostenpflichtige) Ausbildungen als wichtig, um meine Chancen am Berufsmarkt zu erhöhen/zu erhalten. Als Mitglied der Generation X wurde ich mit dem Denken erzogen, dass Nachweise relevant sind. Für den Fall, dass ich mich bewerben musste, waren Zertifikate, Ausbildungs-, Studienabschlüsse und „was Solides, Handfestes“ im Sinne der klassischen Bewertung als Qualifikations-Nachweis also wichtig.

Letztlich zeigten sich diese in den letzten Jahren aber nur als „nice to have“. Mit einem breit aufgestellten Portfolio zu Social Media-Marketing, Community Management, Learning 2.0 und Visueller Kommunikation – ohne stringente Karrierenachweise – zählen in Bewerbungen auf Stellen ohnehin nur die Online-Aktivitäten, letzte Arbeiten und „was man so drauf hat“. Sowie der bisherige Karriereweg. Ansonsten wird man gleich aussortiert, weil „zu alt, zu frei, zu wenig auf Linie“.

Teure Fortbildungen kann ich mir a) nicht leisten und b) sind sie auch nicht zweckdienlich. Kompetenzerweiterung findet bei mir täglich statt, in kleinen Häppchen. Die finde ich kostenfrei eher im Web als irgendwo anders. Ich zeige meine Qualifikationen über das, was ich täglich im Web über die Social Media-Aktivitäten veröffentliche.

Außerdem gestehe ich: ich kaufe Bücher. So Dinger auf Papier. Für Techniken, die mit Zeichnen, Doodeln und Sketchnoten zu tun haben.

5. Meine Lehrinhalte (im Web):

  • Speziell bei mir ist, dass ich schon seit Jahren selbst Bildungsinhalte anbiete. Zunächst offline in der Erwachsenenbildung. Coaching, Supervision, Ausbildung als Hospizhelferin und Erfahrung in der Individuellen Schwerstbehinderten-Betreuung qualifizierten für den Bereich Kommunikation in der Pflege.

Viele Arbeitslose und Berufs-Rückkehrerinnen wurden jahrelang über die Agentur für Arbeit in diesen Bereich geschoben gezwungen. Die demografische Entwicklung zeigt eine Überalterung unserer Gesellschaft – an der Versorgungsstruktur für die Alten mangelt es. Die Finanzierung erfolgt über staatlich geförderte Programme um den „Pflegenotstand“ zu beheben und ist fast schon als kriminell zu bezeichnen: bei Honorarsätzen zwischen 12 und 30 Euro brutto kann kein ausbildender Freiberufler ein Bein auf den Boden bekommen. Habe ich dann logischerweise aufgegeben vor vier Jahren.

  • Seminare und Workshops im Bereich Coaching/Supervision kann man nur bedingt zu angemessenem Preis verkaufen. Vorrangig in Bezug zu Anbindung an Firmen – also dem Bereich Corporate Learning.
  • Visuelle Kommunikation (seit einem Jahr meine Leidenschaft) wird definitiv gebraucht für die Herausforderungen, die das Digitale Zeitalter mit sich bringt. Trotzdem: auch hier muss man große, etablierte Firmen als Auftraggeber gewinnen. Workshops für „Jederman“ dürfen nicht mehr als 30 bis 60 Euro pro Nase kosten. Das rentiert sich nicht, wenn man Vorbereitungszeit, Durchführungszeit und Wege mit einer Mindest-Teilnehmerzahl aufrechnet.

Ich habe darüber hinaus einen schönen, knackigen Online-Kurs für die Basics im Sketchnoting für ununi.TV konzipiert, mit mäßiger Resonaz. Die Plattform ununi.TV wird beobachtet, kopiert und ignoriert. Dabei finden sich hier sehr relevante Konzepte und Gedanken in Bezug auf die moderne Arbeitswelt – mit Blick auf beide Perspektiven: Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Bildung als Grundrecht und Wert

Der freie Zugang zu Wissen wurde von mir immer/zeitlebens/seit meiner Kindheit als menschliches Grundrecht betrachtet. Deutschland hat aus diversen Gründen, die sicher mit unserer Historie zu tun haben, eine Kultur entwickelt in der finanzielle Förderung von Bildung durch Staat oder andere Interessengruppen den Bildungsmarkt bestimmt. Das ist vom Grundgedanken her nicht schlecht, hat aber in der momentanen Ausformung eine extrem nachteilige Auswirkung für Bildungsanbieter, die sich den „Neuen Zeiten“ stellen wollen.

Alle Bemühungen seitens Einzelpersonen, engagierten Start-Ups und etablierten Playern, dem Bildungs-Begriff in Deutschland eine neue Wertigkeit zu verleihen, laufen gerade ins Leere. Damit hängen wir meilenweit hinter anderen Ländern zurück, die sich den veränderten Bedingungen einer Bildungskultur im Digitalen Zeitalter stellen.

Bildung in der meiner Praxis

Ich persönlich arbeite mich zurzeit eher freiwillig durch Kurse auf Skillshare. Wann ich will (und wo – natürlich zuhause von meinem Laptop oder iPad aus). Dafür entrichte ich gerne eine pauschale Summe.

Als Autodidakt zählt für mich ein physischer Ort, an dem ich mich Leuten treffen kann, überhaupt nicht. Ich will nur dann, wann ich will, Zugriff auf Bildungs-Ressourcen haben, die mich interessieren. Ich lerne für mich, alleine. Ich will grundsätzlich die Option haben, zu lernen. Ob ich sie nutze und wann ich sie nutze, ist meine persönliche Entscheidung. Darin unterscheide ich mich von den gängigen Erkenntnissen, dass Menschen am besten in Gruppen über Peer-Review lernen.

Ich habe einen Plan dafür, worin ich mich qualifizieren will. Den verfolge ich in täglichen kleinen Schritten. Ich lebe schon in der neuen VUCA-Welt, obwohl andere das nicht tun. Mein Berufsleben ist von einem modernen Konzept bestimmt, Herausforderungen in den üblichen Ausschreibungen interessieren mich nicht mehr.

Schnitt: zwiegespalten.

  • Als Institution mit abgesichertem finanziellen Rahmen würde ich jederzeit massenhaft OER-Materialien online stellen
  • Als teilweise tätige Freiberuflerin habe ich damit Bauchschmerzen. Meine Doodles und Sketchnotes stehen auf Flickr zurzeit unter „Alle Rechte vorbehalten“. Klar, die sind meine Referenz und ich will nicht, dass sie ohne meine Namensnennung gebraucht werden ohne dass die Leute mich fragen (und damit vielleicht Geld verdienen, dass eigentlich ich verdienen möchte durch meiner Hände Arbeit). Andererseits sind die Arbeiten oft auf Twitter, zum Teil auf Facebook und auf meinem Blog zu sehen. Rechtsklick, Bild speichern unter, fertig.
  • Ich selbst zahle eigentlich nur für On-Demand: für die Dinge, die ich gerade lernen möchte.
  • Als Anbieter von Bildungsmaterialien denke ich also genau darüber nach, was ich ohne großen Zeitaufwand unter Beachtung einer Kosten-Nutzen-Rechnung frei ins Netz stellen kann/möchte und was nicht.
  • „Das dient dem Marketing“ und „Damit erweiterst du deine Netzwerke“ ist als Begründung, die eigene Arbeit kostenfrei anzubieten – also zu verschenken – schon lange kein Argument mehr. Entweder passt freies Herausgeben der eigenen Arbeiten tatsächlich in ein funktionierendes Marketing-Konzept… oder: #looser und wieder mal jemand, der alles verschenkt, anstatt unternehmerisch zu denken und zu handeln.

Offene Fragen

  • Wie kann man Bildungsarbeit einen angemessenen Wert zumessen, wenn das gesellschaftliche Umfeld und die individuelle Berufs-/Ernährungsgrundlage einem bestimmte Restritktionen auferlegt?
  • Wie kann man alleine, in kleineren und in größeren Kreisen dafür sorgen, dass ein Umdenken in Bezug auf die Wertigkeit von Bildungsmaterialien praktisch statt findet?
  • MOOCs sind ein interessantes Modell, finden aber größtenteils über Förderung statt. Somit untermauern sie die bestehende Bildungskultur und alle Bemühungen, Bildungs-Aspekten auch einen finanziellen Gegenwert zu verleihen.
  • Warum werden alternative Angebote im Small-Pay-Bereich nur zögerlich angenommen? Wie bei Skillshare liegen hier Ressourcen offen, die zum akzeptablen Preis relevante Bildungs-Häppchen anbieten.

Nennung von Blogstöckern

Mich hat die Anfrage kurzfristig überrascht, daher tue ich mich schwer damit, jetzt Leuten einen Blogpost aus der Rippe zu leiern. Wer mag: feel free!

P.S. Ich lege mal nach. Und nominiere: @clbremer@KhPape und @jrobes.

„Knowledge consists of facts, laws, data, information, intuition, judgement, insight, prediction and experience and understanding. We consider knowledge to be defined as the actual and potential ability to take effective actions.“

(Bennet/Bennet 2004)

 

Catwalk auf der Challenge #todaysdoodle

365 Tage am Stück Zeichnen: Schaulaufen, Diskutieren, Lernen. Knapp 14 Tage fehlen mir noch und ich habe die #todaysdoodle Challenge bestanden. Was kommt danach?

Ausgangslage

Die Sache mit der Disziplin ist ja sowas Spezielles. Man braucht gute Gründe dafür, etwas regelmäßig zu tun. Zugleich ist es seltsam, überhaupt Gründe finden zu „müssen“. Für jemanden wie mich, der eine sehr kreative, wild umher denkende Persönlichkeit hat, ist es in gewisser Weise unerlässlich, Kontinuität in Bezug auf ein spezielles Thema aufzubauen. Ich interessiere mich immer wieder für Neues und weiß selten mit einem speziellen Detail-Thema langfristig etwas anzufangen. Eine Twitter-Community mit Selbstverpflichtung war in diesem Zusammenhang keine schlechte Wahl.

#todaysdoodle – der Weg dahin

Gezeichnet habe ich schon immer. In der Kindheit. Später als junge Erwachsene hatte ich Freunde aus dem Architektur-Studium. Mit denen war ich in München in der Pinakothek zum Üben. Im Studium der Kulturwissenschaften habe ich dann Drehbuch-Skizzen entworfen (die wollt ihr aber nicht sehen). Später habe ich in Hannover an Veranstaltungen von Dr. Sketchy’s Anti Art School teilgenommen.

Auf dem EduCamp 2011 kam ich dank Ralf Appelt zum ersten Mal mit Sketchnotes in Berührung. Ich war damals aber noch nicht soweit, mich damit intensiver zu beschäftigen. Das geschah letztes Jahr erst im Rahmen der Twitter-Community zu #todaysdoodle. Dieses Jahr im Februar habe ich dann sogar einen erkälteten Vortrag zur #todaysdoodle Community und deren Eigenarten gehalten. Slides dazu hier, falls jemand nachschauen möchte.

Worum geht es bei #todaysdoodle? Eigentlich nur um eins: poste täglich auf Twitter unter dem Hashtag ein Doodle. Und das ein Jahr lang in Folge.

Fragen zum Start: Wissen ist alles

Begonnen habe ich mit der Paper53-App für iOS auf dem iPad. Immer noch eines der genialsten Zeichen-Tools für Anfänger. Sehr schnell kam dann infolge von Twitter-Gesprächen das Bedürfnis dazu, auch auf Papier und mit Stiften zu zeichnen. Man kann es sich nicht vorstellen, aber die Diskussion über Handwerkszeug ist endlos. Immer wieder gibt es Hinweise und Erfahrungen von langjährigen Profis zum Einsatz von Papier, Linern und Markern.

Wie wirkt welche Farbe? Wie setzt man sie ein? Welche Liner machen einen bestimmten Strich? Wie wirkt der in Kombination mit Papierqualität? Sind die Stifte auf Alkoholbasis? Bluten sie durch das Papier? Was ist mit Tinte, wie setzt man die ein? Ruckzuck ist man auch bei Spezialgebieten wie #inkdrawing, #watercolours #urbansketches, #digitaldrawing.

Learnings

Ich habe mich durch quasi ALLES durch gearbeitet im letzten Jahr. Und bin jetzt kürzlich gelobt worden für meine „diversity“ – sprich: Vielfalt. Wen wundert es.

Handzeichnungen: läuft. Arbeiten mit Wasserfarben: läuft. Urbansketches: läuft. Live-Sketchnoting: läuft. Sogar in das Digitaldrawing habe ich mich nach einem etwas schweren Anlauf hinein gearbeitet. Man schicke sein iPad drei Wochen in Reparatur und sei auf ein Wacom Intous sowie auf die Software Photoshop und Sketchbook zurück geworfen. Und schon kommt man auf die spannendsten Ideen beziehungsweise entwickelt sich weiter in der Handhabung.

Daneben habe ich noch das Format #doodlecollage erprobt.

Inzwischen kombiniere ich die Techniken miteinander, was ganz erstaunliche Ergebnisse mit sich bringt.

Ausblick

Möglicherweise werde ich mein Commitment mit mir für tägliche Doodles um ein Jahr verlängern.

Warum?

Weil es mich extrem motiviert hat, in kleinen Schritten dazu zu lernen. Genies fallen nicht vom Himmel, ich habe keine Grafik- oder Design-Ausbildung. Trotzdem ist es mir in kürzester Zeit gelungen, mich enorm zu verbessern. Durch Übung.

Es gibt bestimmte Fragen, die mich besonders interessieren – zu denen kann ich arbeiten. Ich kann sie im Web zeigen, ich kann Workshops geben, ich kann Menschen online schulen. Ich kann Kontakte knüpfen und meinen Stil verbessern.

Zunächst wartet ihr einfach mal auf den 21. Juni – das ist der Tag, an dem ich 365 Tage lang täglich ge-doodelt haben werde.

Disziplin ist die Fähigkeit, sich zu merken was man will.
(Unbekannt)
 

Aktuelles im April

Projekte sind das Salz in der Suppe des Digitalen Menschen. Es gibt so viele davon, dass ich mit dem Bloggen nicht hinterher komme. Daher ein Überblick in Kürze.

Doodle Nummer 300 in Folge

I proudly present my #todaysdoodle number 300.

Ich wurde gebeten, das von mir initiierte Format #doodlecollage in irgendeiner Form umzusetzen. Da ich kürzlich einen Skillshare-Kurs zum Thema „Patterns“ belegt habe, lag mein Hauptinteresse darin, über Collage-Techniken einen sauberen Farbverlauf hinzubekommen.

Angefertigt wurde die Collage auf einem Flipchart – der Verlauf ist gelungen. Im Web sieht es sogar aus, als hätte ich große Papierstücke verwendet. Versichern kann ich: die Verläufe von links oben und rechts unten wurden mit farblich passenden schmalen Streifen sorgfältig hergestellt. Der mittlere Bereich sollte sich per Farbe und mit einheitlicher Bildsprache gut einfügen. Was meint Ihr – gelungen, oder?

to flow or not to flow_300

 

Sketchnote Hangout

Die Crew von #todaysdoodle auf Twitter führt so alle 6 bis 8 Wochen einen informellen Sketchnote Hangout durch. Nächster Termin ist der kommende Dienstag, 21.4.2015, 8pm to 9pm BST (GMT+1) – was für Deutschland 21 Uhr abends bedeutet.

Thema diesmal: Storytelling. Ich werde moderieren, der Ablauf ist locker: zu Beginn eine kleine Vorstellungsrunde, eine praktische Übung, danach freie Diskussion. Stifte und Papier bereit halten, Webcam sollte eingeschaltet sein, denn wir zeigen zwischendrin unsere Zeichnungen. Praxisorientiert, Sprache ist Englisch, jederman und -frau mit Interesse ist willkommen.

 

Workshop Sketchnoting

Es gibt einen kleinen 2- bis 3-stündigen Workshop zu Sketchnoting-Basics am kommenden Mittwoch, 22.4.2015 in Hamburg bei dialog artists. Ein oder zwei Plätze sind noch frei, bei spontanem Interesse und passender Terminplanung bitte Silke Schippmann per Mail über silke(at)dialogartists.de anschreiben. Material und Getränke inklusive, das Ganze zu einem wirklich schnuckeligen Preis.

 

Flowcampus ununi.TV

Der Flowcampus von ununi.TV ist gerade online gegangen. Es gibt verschiedene Workspaces von langjährigen Mitgliedern der Community, die ihre jeweilige Expertise gezielt einbringen. Das Angebot ist für den Bereich KMU gedacht – guckt einfach mal rein und empfehlt es weiter.

Natürlich bin ich auch mit meiner Expertise in den Basics zu Visual Thinking vertreten. Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Thema anzunähern. Lest dazu auch meinen Blogbeitrag auf ununi.TV.

 

Ich bin ein Digihead

Kleine, aber feine neue Profilseite für Digital Worker mit einem etwas anderen Akzent. Entstanden aus einer Diskussion in einer Facebook-Gruppe über professionelle Selbstdarstellung im Web – beziehungsweise darüber, was eigentlich gar nicht geht, zu abgelutscht, zu langweilig, zu männerdominiert „business-like“ ist.

Infolge haben sich so ca. 20 Leute in Hamburg spontan zusammen getan, um Business-Fotos der „etwas anderen Art“ mitsamt einer herausragenden Profil-Darstellung zu gestalten. Die Webseite der #digiheads fordert auch gleich dazu auf, sich über regional organisierte Foto-Shootings zu beteiligen. Geplant ist also, die Plattform auszuweiten. Es wird an einem Blog zu passenden Themen geplant. #inprocess

Neben dem Sketchen auf einem Hemd für das Fotoshooting habe ich eine chice Sketchnote zum Basisgedanken „Time for Buzz“ beigetragen.

Timeforbuzz

So – in der Kürze liegt die Würze. Wir hören, lesen, sprechen uns.

In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.
(Mark Twain)

 

Todaysdoodle auf der #smwhh

Im Laufe von 250 Tagen bin ich ja auch zu einem „Doodle Revolutionär“ mutiert. Auf der diesjährigen Social Media Week in Hamburg  gab es daher einen Vortrag zum Doodeln.

Leider leicht angeschlagen – nach drei Wochen hartnäckiger Abwehr hat mich die Grippe jetzt doch erwischt – stand ich am letzten Freitag vor knapp 20 Menschen mit einem Vortrag über #todaysdoodle als kostenlose Zeichenschule auf Twitter.

Wer ab und zu mal gucken mag, ohne auf Twitter dem Hashtag zu folgen: es gibt ein Flipboard-Magazin, das täglich einmal am späten Abend auf den aktuellen Stand gebracht wird.

Ansonsten hier die versprochenen Folien – weiterführende Links einfach in der PPT anklicken.

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